„Honinella“ – gesunder Schokoaufstrich ohne Palmöl und Zucker

Honinella
Zutaten für den Aufstrich „Honinella“.

Der süße Brotaufstrich gehört für viele Menschen zu einem guten Frühstück dazu – dabei greifen sie gerne auf eine bekannte Marke zurück, die einen Schoko-Haselnuss-Aufstrich mit viel Zucker und vor allem Palmöl im Angebot hat. Dass das nicht unbedingt gesund für die Körper und die Umwelt ist, ist hinreichend bekannt. Deswegen präsentieren wir hier ein Rezept für „Honinella“ – der leckeren und palmölfreien Alternative zum bekannten Schoko-Nuss-Aufstrich.

Zutaten für ein Honigglas (etwa 500 g)

  • 400 g Haselnusskerne
  • 7-8 EL Sonnenblumenöl
  • ½ TL Zimt
  • 5 EL Kakaopulver
  • 7-8 EL Honig (Spättracht, etwa 200 – 220 g)
  • Küchenmaschine

So wird’s gemacht:

  1. Die Haselnusskerne in den Backofen geben und dann auf 170 ° Grad heizen. Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat, die Kerne noch etwa fünf bis sieben Minuten rösten. Bei vorgeheiztem Backofen brauchen die Kerne etwa zehn bis zwölf Minuten. Es lohnt sich, zwischendurch immer mal nachzusehen, ob die Haselnüsse nicht zu braun werden.
  2. Jetzt wird es meditativ: Lieblingsserie oder -musik einschalten, an einen Tisch setzen und die Haselnüsse von der braunen Haut befreien. Wenn ein paar hartnäckige Reste dran bleiben, ist das nicht so schlimm. Würden jedoch alle Hüllen an den Kernen bleiben, droht der Brotaufstrich bitter zu werden.
  3. Jetzt die Nüsse in die Küchenmaschine geben und zu einem Brei heckseln. Dann nach und nach die restlichen Zutaten hinzugeben und gut mischen – also die Maschine ruhig ein paar Minuten rödeln lassen, sonst lässt sich die Masse nicht gut streichen. Auch ist der Aufstrich ein bisschen körniger als der industriell hergestellte – das macht aber dem Geschmack keinen Abbruch.
„Honinella“ auf einem Brötchen
Der Aufstrich ist ein bisschen körniger als der industriell hergestellte.

Der richtige Honig für den Aufstrich:

Hier bietet sich ein flüssiger Honig an, da die Masse Flüssigkeit braucht um geschmeidig zu werden. Also ein frischer Spättrachthonig, der schon kurz vor der Haselnussernte abgefüllt wird.