Phàd Málaeng ผัดแมลง Frittierte Drohnenmaden

Klingt bizarrer, als es ist. Die frittierten Larven sind recht knusprig und schmecken ziemlich intensiv nach Erdnuss. 1a für den ersten gemeinsamen Fernsehabend mit dem neuen Partner.

Zutaten:

  • Drohnenmaden: Eine Besonderheit bei der Zubereitung von Drohnenmaden ist, dass diese im Gegensatz zu bspw. Heuschrecken keinen Panzer haben und deshalb kurz vorgekocht werden müssen, damit ihr inneres fest wird und beim frittieren nicht aufplatzt!
  • Ein Schraubenpalmenblatt (als ‚Pandanus’ im Asiamarkt erhältlich)
  • Erdnussöl (normales Frittieröl tut es auch)
  • Sojasauce
  • Asiatische Dipsaucen, z.B. süß-scharfe Sauce, Dim-Sum- oder Frühlingsrollen-Sauce

Das Erdnussöl im Wok nicht zu heiß erhitzen. Dann ein Pandanusblatt einlegen, kurz frittieren und wieder entfernen. Pandanus hat ein leichtes Vanillearoma und aromatisiert das Öl.

Die zubereiteten (s.o.) Insekten auf Küchenkrepp abtrocknen und im heißen Öl frittieren, bis sie aufgehen und knusprig sind. Vorsicht, Spritzgefahr! Dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wok oder der Fritteuse nehmen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort servieren. In Soja- und anderen Saucen dippen.
Sich einen Ruck geben. Garnelen ohne Panzer und Beinchen eben!

PS: Bei Bedarf an Drohnenmaden gerne bei mir melden.